Regionalliga 2017/18 - Berichte der Vereine

WU16 Regionalliga

DC Timberwolves vs. UKJ FOXES Bruck   69:65 (31:21)

Knappe Niederlage der WU16 Foxes gegen Akademie-Wölfe

Zu Beginn wirken beide Teams ein wenig nervös, die Foxes machen allerdings von Anfang an Druck. Kapitän Hajda sucht schnelle Abschlüsse, die aber leider nicht gelingen. Obwohl wir auch von der FW-Linie glücklos sind (6:1), führen wir nach dem 1. Viertel mit +2 Punkten. Die zweiten zehn Minuten gehören dann allerdings den Timberwolves und hier vor allem Viki Trailovic (wechselte diese Saison von Bruck zum Akademieverein), die für ihr Team den Turnaround schafft.

Zur Pause liegen wir 10 Punkte zurück, sind aber weiterhin bereit 120% zu geben. Und dieser Einsatz wird belohnt. In der Defense zeigen die Mädchen nun eine aggressivere Einstellung, auch das Zusammenspiel ist harmonischer und das Publikum sieht einige wirklich schöne Kombinationen. Johanna H. kämpft verbissen, ist neben Julia N. stark am Rebound und versenkt jetzt endlich ihre Würfe. Neben ihr läuft nun auch Sophie P. zur Höchstform auf, scort fast nach Belieben und stoppt immer wieder den Spielfluss der Gegnerinnen.

Die Bruckerinnen kämpfen sich auf 46:44 an den Gastgeber heran, dann gelingen dessen größter Spielerin ein paar schöne Treffer und die Foxes liegen fünf Minuten vor Schluss wieder neun Punkte zurück. Sophie P. bringt unser Team wieder heran, Johanna H. schafft mit einem Distanzwurf in Minute acht den Ausgleich zum 62:62.

In den letzten Minuten haben die Timberwolves den längeren Atem, das nötige Glück und ein paar – zumindest aus unserer Sicht – strittige Schiedsrichterentscheidungen auf ihrer Seite und gehen mit einem knappen 4-Pkt-Vorsprung über die Ziellinie.

Scorer Bruck: Pirchner 35, Hajda 13, Neubauer J. 6, Seferovic 6, Eisenbarth 3, Neubauer S. 2, Karadag, Kvas J., Kvas M., Sobotka Ch., Sobotka I., Zipperer 

 

 

Spielhochbetrieb im Devils Dome am 8.10.2017

BK Blue Devils Wiener Neustadt Prospects:Vienna D.C. Timberwolves 3 56:50 (34:22)

Peter Czerny (11), Nils Kühteubl (7), Mateo Pavlovic (26), Nassim Outaghbalt (2), Lukas Ostermann, Jakub Fudel (6), Ermin Kusur, Luca Rieder (2), Jan Hoffstaetter (2)

Die Prospects liefern sich in ihrem zweiten Saisonspiel einen spannenden Schlagabtausch mit den Gästen aus Wien. Man startet etwas zögerlich, vor allem am Rebound und in der Defense ist man zu zögerlich. Erst beim Stand von 9:4 aus Sicht der Gäste kann man sich zusammenraufen und fängt an die Angriffe der Wölfe zu stoppen. Dazu kommen einige feine Aktionen in der Offense und so kann der Abstand zu den Gegnern auf 2 Punkte verkürzt werden (12:14).

Nun haben sich die Devils in einen Fluss gespielt. Mit einem starken Auftritt in Defense und Offense sowie einem 22:8 Viertel legen die Teufel den Grundstein für den späteren Sieg. Angetrieben von ihrem Kapitän Mateo Pavlovic (18 seiner 26 Punkte in der ersten Halbzeit) brennen die Devils ein Offensivfeuerwerk ab und können bis zur Halbzeit einen Vorsprung erspielen (34:22).

Die zweite Halbzeit ist nicht wirklich ansehnlich, aber man tut das Notwendigste um den Vorsprung zu verteidigen. Bis 3 Minuten vor Schluß kommen die Gegner wieder auf 2 Punkte heran, vor allem auch dadurch, dass man am Rebound eine grottenschlechte Vorstellung abliefert (4. und 5. Chancen sind über die volle Spielzeit leider keine Seltenheit für die Wölfe). Doch die mangelnde Chancenauswertung der Gäste und wichtige Punkte und richtige Entscheidungen der Devils in den letzen 3 Minuten tragen zum 1. Sieg der Prospects in der noch jungen Saison bei.

Blue Devils Sophomores 1 vs. UDW Deutsch-Wagram 55:44 (26:23)

Kalicanin 20, Ucar 11, Simsek 9, Pfeifer und Paiha je 4, Rennhofer 3, Steigenberger und Dursun je 2, Perse

Im zweiten Spiel der Saison treffen die Sophomores auf die körperlich starken Gegner aus Deutsch-Wagram. Leider schaffen es krankheitsbedingt nur 9 Spieler in die Halle, was die ganze Sache nicht erleichtern soll.

Doch die Devils starten wie aus der Kanone geschossen: ein 6 zu 2 nach den ersten vier Minuten lässt wieder auf eine einseitige Partie hoffen, doch dann übernimmt die Nummer 16  der Gäste (Daubner) das Kommando und scort 10 der 16 Punkte der Wagramer im ersten Viertel. Noch dazu muss Topscorer Kalicanin früh mit 2 Fouls auf der Bank Platz nehmen. Somit steht es nach den ersten 10 Minuten 16 zu 12 für die Alligators.

Im zweiten Viertel zeigen die jungen Teufel dann ihr wahres Gesicht. Man entscheidet das Viertel durch konsequente Defense und sichere Abschlüsse mit 14 zu 7 für sich. In der zweiten Hälfte lassen die Devils dann keine Zweifel mehr über den Sieg aufkommen und entscheiden auch Viertel 3 (16:11) und 4 (13:10) für sich und man gewinnt verdient um 11 Punkte.

Wieder waren tolle Aktionen der jungen Teufel zu bestaunen. Auch in der Offense geht man endlich besser mit den vermeintlich einfachen Abschlüssen um. In der Defense wird man aber gegen stärkere Gegner noch eine Schippe drauflegen müssen.

BK Blue Devils Wiener Neustadt:UDW Aligators 74:67 (34:33)

Sebastian Kunc (5), Oliver Ungerböck (9), Michael Wild (10), Christian Kornfeld (5), Ali Dönmez (3), Martin Wilkovitsch (6), Raphael Krumböck (11), Mateo Pavlovic (2), Aljoscha Piech (12), Eric Schranz (11), Nils Kühteubl

Trotz einer erneut schwachen Leistung vom Freiwurf (19/37) könne die Devils auch das zweite Spiel in dieser Saison gewinnen.

Der Start in die Partie gelingt den Gästen aus Deutsch Wagram besser. Mit zwei schnellen Dreiern holen sich die Gegner an diesem Abend die erste Führung (2:8). Dann fallen auf beiden Seiten relativ wenig Punkte. Die Devils agieren immer wieder zu überhastet und laden den Gegner mit vermeidbaren Fehlern zum Scoren ein. Nach einem 8:0 Run der Aligators beträgt der Spielstand 6:18 aus der Sicht der Wiener Neustädter. Dann fangen sich die Gastgeber wieder und man kann den Vorsprung wieder in einen einstelligen Bereich bringen (14:23).

Das zweite Viertel gehört dann den Teufeln. Im Angriff hält man das Tempo hoch und in der Verteidigung wird zu fünft konsequent gearbeitet. Man schafft es in dieser Phase durch gute Arbeit am Rebound die 2. und 3. Chancen der Gäste zu minimieren und kann sich bis zur Halbzeitpause in Führung spielen (34:33).

Im dritten Viertel lädt man dann die Gäste immer wieder ein über die Mitte zu penetrieren, was entweder zu einfachen Würfen oder Layups + Freiwurf führt. Die Gegner lassen sich nicht lange bitten und übernehmen wieder die Führung. Die Devils finden in dieser Phase nicht wirklich zu ihrer Linie zurück, können aber dank eines groß aufspielenden Michael Wild (10 Punkte in nur 8 Minuten) den Rückstand in Grenzen halten. Mit einem kleinen Polster kann die UDW in die letzte Pause gehen (51:55).

Im letzten Viertel versäumen die Devils dann mit den vermeintlich einfachen Freiwürfen die Entscheidung früher zu erzwingen. Die Offensive läuft gut und man kann den Gegner bereits 7 Minuten vor Schluss in die Teamfouls bringen. Dadurch bekommt man bis zum Ende des Viertels für jedes kassierte Foul zwei Freiwürfe und die Aligators kommen den Gastgebern auch entgegen und begehen immer wieder vermeidbare Fouls. Doch die Devils vergeben zu viele der vermeintlich einfachen Würfe (10/24). So kann man den Abstand gering halten, doch bis 2 Minuten vor Schluss bleibt die UDW in Führung (67:63). Doch dann gelingt den Gästen kein Punkt mehr. Nachdem die Devils kurz vor Ende doch noch in Führung gehen, entschließen sich die Gegner zu foulen, doch auch wenn die meisten der Freiwürfe ihr Ziel verfehlen können die Devils 3 mal den Offensivrebound sichern um erneut an die Linie zu gehen. Die Ausbeute ist nicht berauschend (4/10 in der letzten Minute), doch ausreichend. Im Gegenzug schafft es die Verteidigung die Gegner, bei denen mit Hofer und Wlasak bereits zwei wichtige Spieler mit jeweils 5 Fouls auf der Bank Platz genommen haben, zu neutralisieren und so steht am Ende ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg der Teufel (74:67).

Bereits heute (17:30 Uhr, HTL Halle Wiener Neustadt) geht es mit der Qualifikationsrunde für den ABL Cup weiter. Im Duell mit Union Edelweiß Graz will die Mannschaft von Coach Thomas 'K' Kunc den nächsten Sieg fixieren. Für einen spannenden Abend ist gesorgt.